Energie & Klima

Discovergy intelligenter Stromzähler

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    Smart Meter – der intelligente Stromzähler

    Die smarten, vernetzten Stromzähler von Discovergy verbinden die digitale Messung des Stromverbrauchs mit einem Echtzeit-Monitoring der Verbräuche über ein eigenes Onlineportal des Anbieters. Verbraucher wie auch Haushalte mit Photovoltaikanlage können hier ihren Stromdurchsatz sekundengenau verfolgen. Eine Auswertelogik erfasst dabei auch die Lastprofile bestimmter Verbraucher und erkennt viele zugehörigen Geräte anhand ihres charakteristischen Lastverlaufs – etwa ein Kühlschrank, der in bestimmten Abständen kurzzeitig sein Kühlaggregat einschaltet. 

    Der aktuelle Einsparzähler von Discovergy ist offiziell zeritifiziertes Smart Meter Gateway. Er nutzt eine normalen verschlüsselte Internetverbindung, um seine Verbrauchsdaten an das Onlinekonto des Nutzers bei Discovergy zu schicken. Dort hat dann der Kunde Zugriff auf seine Verbrauchswerte. Die Zähler kommen heute vor allem in Verbindung mit flexiblen oder exakt abgerechneten Stromtarifen wie Awattar oder Fresh Energy zum Einsatz.  

    Die Onlineplattform der Discovergy Zähler lässt sich auch im Smarthome-Systeme einbinden. Eine solche Kooperation besteht beispielsweise mit der Smarthome Server-App iHaus.

    Discovergy nutzt zertifiziertes Smart-Meter-Gateway

    Alle Energieversorger, Verteilnetzbetreiber und Stadtwerke, die die Smart-Metering-Dienstleistungen von Discovergy wie etwa die Smart-Meter-Gateway-Administration oder den Messstellenbetrieb nutzen, können ab Januar 2020 auch das zertifizierte Smart-Meter-Gateway von Sagemcom Dr. Neuhaus bekommen und nach dem Erhalt der formellen PTB-Bescheinigung nutzen. Das Smart-Meter-Gateway erfüllt alle sicherheits- und datenschutzrechtlichen Anforderungen für den Rollout intelligenter Messysteme und dient damit auch als zentraler Baustein für die Digitalisierung der Energiewende.

    Zertifiziertes Gateway macht variablen Tarif rechtssicher

    Besondere Bedeutung hat die Verfügbarkeit des zertifizierten Gateways für Discovergy-Partner wie Awattar, der zeitvariable und an den Börsenpreis gekoppelte Stromtarife anbietet oder Fresh Energy, der einen Stromtarif mit minutengenauer Verbrauchserfassung und monatlicher exakter Rechnung vermarktet. Der Grund: Die exakte Verrechnung der jeweiligen Strompreise etwa im variablen Awattar-Tarif  ist erst dann rechtlich sichergestellt, wenn die Daten über ein zertifiziertes Gateway erhoben werden. Awattar etwa bot seinen Kunden ebreits bisher einen Stromtarif mit je nach Tageszeit und Wetterbedingungen wechselnden Preisen an. Die Netzbetreiber, die für die Erfassung und Abrechnung des Verbrauchs zuständig sind, mussten diese variablen Preise aber nicht mit Awattar abrechnen. Der Anbieter zahlte also teilweise drauf. 

    Smart Meter Gateway – die schier endlose Einführung

    Neben dem Smart Meter Gateway von Sagencom Dr. Neuhaus ist auch ein Modell vom Anbieter EMH bereits von allen Prüfstellen zertifiziert worden.  Der offizielle Rollout – die verbrauchsabhängig zeitveresetzte und verbindliche Einführung von Smart Meter Gateways bei allen Erneuerungen und Baumaßnahmen – startet allerdings erst, wenn mindestens drei unterschiedliche Modelle zertifiziert sind. Dieser Zulassungsprozess zieht sich bereits seit Jahren hin. Bereits 2018 sollte der verbindliche Einbau der digitalen Messeinrichtungen mit ihren Smart Meter Gateways starten. Sie gelten als ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Über das Smart Meter Gateway sollen Anforderungen des Netzes oder Tarifsignale für einen flexibleren Verbrauch sorgen. Damit sollen etwa elektrische Heizungen oder E-Autos künftig dann verstärkt laden und heizen, wenn überschüssiger Strom aus Sonne und Wind verfügbar ist.

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