Licht

Ledvance Smart+ – Funk-Licht vom Osram-Nachfolger

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    Dank dem Zigbee-Standard lassen sich die Smart+ Lampen auch in andere Systeme einbinden.

    Ledvance Smart+ basiert auf dem Funkstandard ­Zigbee Light Link (ZLL). Das heißt: Es gibt eine Basisstation, die Kontakt zu den Lampen herstellt und sie mit dem Router-Netzwerk verbindet (zirka 35 Euro). Anders als die Philips Hue-Bridge oder der Ikea-Hub hängt dieses Gateway nicht per LAN-Kabel am Router. Es klinkt sich übers WLAN in das heimische Netzwerk ein. Von dort aus kann die Zentrale auch mit Systemen für die Haussteuerung kommunizieren.

    So bietet EQ-3 eine Verbindung mit Homematic an. Ein Alexa-Skill ermöglicht die Sprachsteuerung via Amazon Echo. Der Online-Dienst Conrad Connect steuert Ledvance Smart+ übers Internet und führt programmierbare Regeln aus. Die Zukunft des Gateways ist etwas unklar, seit Osram sein Privatkundengeschäft  an Led­vance verkauft hat. Der neue Inhaber bietet unter dem Namen Smart+ nur noch Leuchtmittel und Zubehör an. Dank Zigbee-Standard lassen sich die Lampen aber auch in andere Systeme wie Qivicon oder Wibutler einbinden. Eine Philips-Bridge unterstützt sie ebenfalls – allerdings ohne Hue-spezifische Extras. So fehlt etwa die HomeKit-Integration. Eine Besonderheit des Osram-Sortiments sind wetterfeste Leuchten und Lichterketten für den Außeneinsatz.

    Diese Steuerungsmöglichkeiten bietet Ledvance Smart+:

    • App: Das Smartphone schaltet oder dimmt die Lampen. So gut wie alle Hersteller bieten Apps für Android und iOS an.
    • Bewegungsmelder automatisieren das Licht. Einige Systeme berücksichtigen dabei auch die Raumhelligkeit.
    • Conrad Connect: Die deutsche Alternative zu IFTTT kann komplexe Smarthome-Regeln ausführen.
    • Fernbedienung: Ein tragbarer Handsender kontrolliert die Lampen – entweder direkt per Funk oder über ihre Zentrale.
    • Funktaster ergänzen oder ersetzen den gewohnten Lichtschalter. Batteriebetrieben sind sie frei positionierbar.
    • IP/API: Gibt es eine Programmierschnittstelle (API), lassen sich die Lampen darü­ber in andere Systeme integrieren.
    • Sprachsteuerung: Viele Systeme lassen sich mit Amazon Alexa, Google Assistant oder Siri von Apple verbinden.
    • Zigbee: Lampen mit diesem Funkstandard funktionieren an einer Basisstation und bieten dort mehr Möglichkeiten.

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